VMV Volksmusikverein

Landshut

 

Satzung

des VMV, Volksmusikvereins, Verein für bairische Kultur im Landkreis Landshut e.V.

in der Fassung vom 19. Juni 1998 (Gründungsversammlung), zuletzt geändert durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 11. März 2005 und Eintragung in das Vereinsregister Landshut am 25. Juli 2005

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen: VMV, Volksmusikverein, Verein für bairische Kultur im Landkreis Landshut e.V.
Er hat seinen Sitz in Landshut und ist in das Vereinsregister einzutragen.

§ 2 Aufgaben des Vereins

Der Verein hat die Aufgabe, durch nachfolgend aufgeführte Punkte die Sparten Volksmusik, Volkslied, Volkstanz einschließlich Randgebiete, z.B. Tracht, Brauchtum, Mundart usw. im Landkreis Landshut zu fördern.

- Sammeln, Archivieren und Bearbeiten von Noten, Tänzen, Bild- und Tondokumenten
- Austausch mit bereits bestehenden Archiven zwecks Komplettierung und Zusammenarbeit
- Dokumentation des Vereinsgeschehens
- musikalische Erziehung im Rahmen bayrischer Musik. z.B. Kurse
- Kontakte zu ausländischen Volksmusik- und Personenkreisen
- Sing-, Musik- und Tanzkreisen

Der Volksmusikverein bietet der Volksmusik- und Brauchtumspflege des Landkreises Landshut und ähnlichen Vereinigungen außerhalb des Landkreises eine enge Zusammenarbeit an.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung von Volksmusik, Volkslied und Volkstanz im Landkreis Landshut.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  6. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das bewegliche und unbewegliche Vereinsvermögen nach Abzug der Verbindlichkeiten dem Landkreis Landshut zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung der Volksmusik zu verwenden hat.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft des Vereins können Einzelpersonen und juristische Personen erwerben.
  2. Man unterscheidet zwischen a) Mitgliedern b) Ehrenmitgliedern
  3. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand durch die Aushändigung einer Mitgliedskarte.
  4. Mit dem Antrag zur Aufnahme als Mitglied in den Verein erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
  5. Der Ein- und Austritt ist beim 1.Vorsitzenden schriftlich zu erklären.
  6. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands ausgeschlossen werden, wenn es den Aufgaben oder Interessen des Vereins entgegenarbeitet, seinen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht nachkommt, ebenso wenn es trotz schriftlicher Mahnung mit der Bezahlung des Jahresbeitrages drei Monate im Rückstand ist. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Festsetzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen, bzw. seiner Beitragspflicht nachzukommen.
  7. Ein Sponsor kann durch die Mitgliederversammlung zurückgewiesen, bzw. ausgeschlossen werden, sollte die Spende für den Verein als unzumutbare Einflussnahme empfunden werden.
  8. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.
  9. Die Mitglieder haben dem Verein gegenüber eine Informationspflicht. Sie verpflichten sich, Aktivitäten aus dem Aufgabenbereich des Vereines an die Vorstandschaft zu melden. Daraus erarbeitet der Vorstand einen Informationskalender und dokumentiert das Geschehen auf dem Bereich der Volksmusik, Volkslied und Volkstanz im Landkreis Landshut.

§ 5 Rechte der Mitglieder

  1. Die Mitglieder können an allen Veranstaltungen des Vereins teilnehmen.
  2. Alle Mitglieder haben das Recht, Anträge zu stellen.
  3. Bei der Mitgliederversammlung sind die Mitglieder stimmberechtigt, welche am Tag der Mitgliederversammlung den Mitgliedsbeitrag nicht schulden, und das 16. Lebensjahr vollendet haben.
  4. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss, bei juristischen Personen durch Auflösung, Austritt oder Ausschluss.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

  1. Die Mitglieder sind zur Leistung eines jährlichen Mitgliedsbeitrags verpflichtet. Die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Zahlungen sind ausschließlich durch Einzugsermächtigung möglich. Änderungen der Bankverbindung sind dem Schatzmeister unverzüglich mitzuteilen.
  2. Entrichtete Beiträge werden bei Beendigung der Mitgliedschaft nicht zurückerstattet.

§ 7 Die Organe des Vereins

Die Organe der Vereins sind: 1. Der Vorstand 2. Der Ausschuss 3. Die Mitgliederversammlung Über die Verhandlungen der Vereinsorgane und deren Beschlüsse sind Protokolle (Niederschrift) anzufertigen. Die Protokolle sollen möglichst kurz und übersichtlich sein und müssen vom 1. Vorsitzenden und dem 1. Schriftführer, bzw., Protokollführer unterzeichnet werden.

§ 8 Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem:
    1. Vorsitzenden   2. Vorsitzenden   3. Geschäftsführer
  2. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung jeweils für 4 Jahre gewählt.
  3. Der Verein wird durch den Vorstand geleitet, sowie gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Jedes Mitglied des Vorstands ist Vorstand im Sinne des §26 BGB. Im Innenverhältnis dürfen der 2.Vorsitzende und der Geschäftsführer von der Vertretungsbefugnis nur Gebrauch machen, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.
  4. Dem 1.Vorsitzenden obliegt die Gesamtleitung des Vereins. Er beruft die unter §7 genannten Organe des Vereins ein und führt dort jeweils den Vorsitz.
  5. Der Geschäftsführer erledigt die laufenden Geschäfte. Er kann durch den Vorstand ein bis zwei Mitarbeiter bewilligt bekommen.
  6. Der Vorstand ist berechtigt einen Mitarbeiterkreis als beratendes Gremium zu berufen.
  7. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise eingeschränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über 1.000,00 € im Jahr die Zustimmung des Gesamt-Ausschusses erforderlich ist.

§ 9 Der Ausschuss

  1. Der Ausschuss setzt sich zusammen aus:
    1. Schriftführer   2. Schriftführer   3. Schatzmeister   4. Vorstand
  2. Die Mitglieder des Ausschusses werden von der Mitgliederversammlung für jeweils 4 Jahre gewählt.
  3. Der 1.Schriftführer fertigt die Niederschriften an. Ist er abwesend, bestellt das Gremium aus seiner Mitte einen Protokollführer.
  4. Der Schatzmeister besorgt die Kassengeschäfte.
  5. Eine Ämterhäufung ist innerhalb des Vorstands und des Ausschusses nicht möglich. Es können sich nur ein Amt je Gremium auf eine Person vereinen.
  6. Jedes Mitglied des Ausschusses und des Vorstandes ist verpflichtet bei Ausscheiden aus seinem Amt einen Nachfolger zu benennen, und mit diesem gemeinsam nach Wahl durch die Mitgliederversammlung übergangsweise die Geschäfte zu führen.
  7. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Ausschuss- oder Vorstandsmitgliedes wird ein Nachfolger für den Rest der Amtszeit von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt.

§ 10 Die Mitgliederversammlung

  1. Jedes Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden durch schriftliche Einladung 21 Tage vor dem Termin der Versammlung unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
  3. Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung müssen mindestens 10 Tage vorher beim 1.Vorsitzenden schriftlich eingegangen sein. Später gestellte Anträge bedürfen zur Zulassung der Genehmigung der Mitgliederversammlung.
  4. Der ordentlichen Mitgliederversammlung obliegen: Tätigkeitsbericht des 1. Vorsitzenden Verlesen des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung Bericht des Schatzmeisters Revisionsbericht Entlastung des Vorstands Beschlussfassung über die gestellten Anträge Festlegung der Beitragshöhe Wahlen des Vorstands, des Ausschusses und der Revisoren
  5. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
  6. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom 1. Vorsitzenden einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich beim 1. Vorsitzenden verlangen.
  7. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung beträgt die Einberufungsfrist acht Tage. Die Anträge müssen spätestens vor Beginn der Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden gestellt werden. Bei Anträgen während der außerordentlichen Mitgliederversammlung wird wie §10 III verfahren.
  8. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Übertragung der Stimme ist nicht zulässig. Jedes Mitglied des Vorstandes und des Ausschusses hat Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung.
  9. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmgleichheit ist der Antrag abgelehnt. Bei Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins ist eine dreiviertel Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig.
  10. Als Vorsitzender gilt gewählt, wer mehr als 50% der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht. Stehen mehr als zwei Kandidaten zur Wahl, von denen keiner mehr als 50% der abgegebenen Stimmen erhält, so findet zwischen den zwei Kandidaten, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten, eine Stichwahl statt. Hier genügt die einfache Mehrheit.
  11. Die Wahl erfolgt durch Stimmzettel. Sie kann auch durch Zuruf/Handzeichen erfolgen, wenn kein stimmberechtigtes Mitglied Einspruch erhebt.
  12. Über den Verlauf und die Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das zur Beurkundung vom 1. Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
  13. Vereinsauflösung und Satzungsänderungen nur bei Mehrheit von ¾ der erschienenen Vereinsmitglieder.

§ 11 Revisoren

  1. Die zwei Revisoren werden von der Mitgliederversammlung für jeweils 2 Jahr gewählt.
  2. Die beiden Revisoren haben das Recht und die Pflicht, die Kassengeschäfte zu überwachen, mindestens vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung, und dabei einen Revisionsbericht zu geben.

§ 12 Das Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Mitgliederversammlung soll im März stattfinden.

§ 13 Vereinsauflösung

  1. Die Vereinsauflösung ist bei einer Mitgliederversammlung möglich lt. §10 IX.
  2. Falls die Mitgliederversammlung nicht anders beschließt, sind der Vorstand (1. + 2.Vorsitzende + Geschäftsführer) vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Wolfsteinerau, den 25. Juli 2005
VMV, Volksmusikverein, Verein für bairische Kultur im Landkreis Landshut e.V.
Anton Meier 1. Vorsitzender

Mitglieder

Mitgliederstand: 220
Mitgliedsbeitrag pro Jahr 20€